Unsere tiergestützte Arbeit
"In Dir muss brennen, was Du in Anderen entzünden willst"
(Aurelius Augustinus)
Mein Name ist Andrea Hauser und ich engagiere mich für Menschen & Tiere, daher habe ich die "kleine Burderei" in 19075 Mühlenbeck im wunderschönen Mecklenburg- Vorpommern ins Leben gerufen.
Ich bin gelernte Heilerzieherin und Sozialpädagogin, Fachkraft für tiergestützte Pädagogik (ISAAT 2007), Fachkraft im Kinderschutz und habe einen Befähigungskurs zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung beim Ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst Fridolin in Schwerin abgeschlossen.
Ich habe zurückliegend 8 Jahre mit viel Leidenschaft als Schulsozialarbeiterin an einer Schule mit besonderen Herausforderungen gearbeitet und wirke nun im Bereich der ambulanten Hilfen. Seit 2023 bin ich parallel zu meiner Haupttätigkeit teilselbständig auf dem eigenen Hof.
Ich möchte mit unserem Projekt Menschen ansprechen, die sich zu Tieren hingezogen fühlen, um gemeinsam zu schauen, wie ich sie in ihrem Leben mit tierischer Hilfe unterstützen kann. Dabei engagiere ich mich auch gerne ehrenamtlich.
Nehmen Sie gerne Kontakt auf, wenn Sie Interesse oder Fragen haben.
Herzliche Grüße, Drea
Unsere Tiere
Bella
Bella, auch liebevoll „Bummel- Bella“ genannt, begleitet meine tiergestützte Arbeit mittlerweile seit 21 Jahren mit ihrem erfahrenen und verlässlichen Wesen. Sie hat uns schon auf vielen Eselwanderungen begleitet und sogar mehrfach gemeinsam mit uns Urlaub gemacht.
Sie ist nun 31 Jahre alt, die sie sich aber nicht anmerken lässt, wenn sie ihre lustigen fünf Minuten hat.
Bella ist eine besonnene und zugleich selbstbewusste Eselin, verteilt gerne Rückenmassagen und liebt es, an den Ohren gekrault zu werden. Sie begleitet gerne Wanderungen.
Jonny
... hat uns am 7.Januar 2026 leider verlassen...
Er war unser Ruhepol. Ihn brachte so schnell nichts aus der Fassung. Sein genaues Alter hielt er geheim, es dürften aber mindestens 35 Jahre gewesen sein... (seine Papiere benannten andere Zahlen, aber unsere Pferdezahnärztin war sich da sicher)
Bevor er zu uns kam, ging er durch viele Hände und dürfte immer mal wieder ein "Rasenmäher" gewesen sein, was für Esel sehr gesundheitsschädlich ist (bspw. Gefahr von Hufrehe). Jonny hatte einen sogenannten „Senkrücken“, denn er wurde früher von vielen schweren Kindern geritten. Daher lief er gerade in der kalten Jahreszeit, wenn seine Rückenschmerzen zunahmen, in einem flotten wärmenden Anzug herum. Leider waren das nicht seine einzigen Erkrankungen aufgrund seiner früheren Haltungsbedingungen, für die er immer mal wieder besondere Zuwendung benötigte.
Er machte seinem Spitznamen „Schummel- Jonny“ alle Ehre: ein unbeobachteter Moment beim Spaziergang und er hat immer geschaut, wie er seine menschliche Begleitung ganz unauffällig Richtung Wegesrand lenken konnte.
Wir vermissen diese liebe Seele unglaublich, haben uns aber mit Fokus auf unsere trauernde Bella entschieden, nach neuer passender Eselgesellschaft zu suchen, die wir nun in Loni und Käthe gefunden haben.
Loni
Loni ist neu bei uns und darf jetzt erstmal in Ruhe ankommen. Was wir aber schon über sie sagen können: sie ist ruhig, sehr freundlich und noch etwas zurückhaltend. Loni wird 12 Jahre alt und liebt Ohrmassagen.
Mücke
Mücke ist unser kleines Wunder, das Ostermontag ganz plötzlich geboren wurde. Von dem kleinen blinden Passagier wussten wir beim Einzug von Mama Loni noch nichts... Mama und Tochter geht es gut und Mücke flitzt täglich über die Koppel.
Käthe Knickohr
Die zehnjährige Käthe ist gemeinsam mit Loni als neue Gesellschaft für unsere Bella eingezogen und darf jetzt auch erstmal in Ruhe alles kennenlernen. Kuscheleinheiten genießt sie sehr.
Sie ist freundlich, sehr neugierig und hat eine stattliche Erscheinung. Unverwechselbar ist sie durch ihr "Knickohr", das von einer früheren Verletzung zurückgeblieben ist.
Sie hat bereits Freundschaft mit den frechen Ziegen geschlossen und flitzt manchmal mit ihnen über die Koppel.
Unsere Ziegenfamilie
Unsere kleine Ziegenherde zeigt auf wunderbare Weise, wie sich eine Familie „finden“ kann. „Nerwa“, die erwachsene Ziege, hatte Drillinge, von denen leider ein Lamm verstorben ist. Ihre Tochter „Mascha“ hat somit ein Geschwisterchen verloren, aber in „Agathe“ und „Alma“ zwei neue Schwestern gefunden. Agathes Mutter ist bei der Geburt verstorben, so dass Agathe als Flaschenlamm aufwuchs. Alma und Agathe wurden sehr gut von Nerwa aufgenommen, sie kümmert und sorgt sich um alle drei. Von der älteren Ziege erfahren sie Sicherheit und Körperkontakt, zugleich nimmt sie auch ihren Erziehungsgedanken ernst, wenn mal wieder einer der kleinen Kobolde übertreibt und gar zu wild tobt.
Nerwa
... ist bereits älteren Semesters und 2015 geboren. Sie lässt sich gerne streicheln und putzen, hält zugleich meist ein wenig Abstand und behält dadurch den „Überblick“ über ihre Rasselbande und den Hof.
Nerwa hat immer ein bezauberndes Lächeln im Gesicht und steht gerne stundenlang auf ihrem Holzbalken mit Blick in die weite Ferne.
Zudem hat sie immer was zu kommentieren - Besuch auf dem Hof? Hunger? Meckern schafft sie sogar mit Heu im Maul...
Agathe
... ist im Januar 2024 geboren und wurde mit der Flasche großgezogen, da ihre Mutter verstorben ist. Dadurch ist sie besonders zutraulich und anhänglich. Sie liebt es zu kuscheln und begleitet uns gerne zu Wanderungen. Dabei läuft sie frei nebenher.
Alma
... ist ebenfalls im Januar 2024 geboren und anfangs eher zurückhaltend. Aufgrund dessen wurde sie von mir ausgesucht, denn es ist für unsere BesucherInnen eine besondere Ehre, wenn Alma sich eine Streicheleinheit abholt. Zugleich kann sie sehr eigensinnig sein und orientiert sich sehr an ihrer Zieh- Mama Nerwa.
Mascha
... ist unser kleiner Clown, ebenfalls geboren im Januar 2024. Es gibt keine verrückte Idee, die ihr nicht schon eingefallen wäre. In ihr schlummert eine liebevolle Ziege in Verbindung mit einer guten Portion Hyperaktivität (siehe Foto, da hat sie es gerade mit dem Schaukeln übertrieben). Mascha kuschelt gerne, bis ihr halt der nächste Schabernack einfällt. Zudem hat sie besondere Ohren und kann ziegenuntypisch mit den Augenbrauen wackeln...
PS: Mascha hat bewirkt, dass die Schaukel nun aus Sicherheitsgründen mit einer Kette fixiert ist...
Unsere Hühner
... sind eine absolut bunte Schar unterschiedlichster Herkunft und Rassen/ Mixe. Jedes Tier hat einen Namen (auf dem Foto: "Uschi"). In Zusammenarbeit mit dem Verein „Stark für Tiere e.V.“ nehmen wir auch immer wieder ehemalige Legehennen und Elterntiere bei uns auf und geben ihnen ein neues Zuhause. Viele unserer Hühner sind sehr zahm und genießen menschliche Zuwendung sehr.
Es kann sehr beruhigend sein, Hühner bei ihren täglichen Unternehmungen zu beobachten/ zu belauschen und auf dem Arm zu halten.
Unsere "Uschi" ist dabei der heimliche Star, denn jeder Besuch erlebt dieses besondere Hühnchen, wenn sie genau wie auf dem Foto auf Besuch zugeht und auf Streicheleinheiten wartet.
Ella
... stammt aus dem Tierschutz, ihr genaues Alter ist uns leider nicht bekannt. Als sie 2015 zu uns kam, kannte sie so gut wie nichts und hatte viele schlimme Erfahrungen im Gepäck, hat sich aber schnell eingelebt und ihre Liebe zum Menschen – und vor allem zu Kindern - nie verloren.
Sie begleitete mich nach erfolgreicher Eignungstestung 8 Jahre lang einmal wöchentlich als Schulsozialarbeiterin und geht heute noch gerne gemeinsam mit unserem Besuch spazieren. Gerade bei Kindern mit Ängsten kann ihr liebesvolles Wesen ein echter Türöffner sein.
Josl
... ist 2019 geboren und ein stattlicher Irischer Wolfshund. Er ist sehr menschenbezogen und wirkt aufgrund seiner gelassenen Ausstrahlung äußerst beruhigend. Zugleich fördert er aufgrund seiner Größe den Mut seines Gegenübers, sich ihm zu nähern und Körperkontakt aufzunehmen. Einmal in seinem Bann lässt er keine Gelegenheit aus, sich streicheln zu lassen.
Er hat ebenfalls die Eignungstestung mit 1 bestanden und begleitete mich früher einmal wöchentlich zur Schule. Heute stärkt er u.a. die Freude unserer BesucherInnen an Bewegung bei gemeinsamen Spaziergängen.
Schneckbert, Schneckchen, Schnisela, Waldemar & Gerry
...sind unsere wunderbaren 5 Achatschnecken, die unsere Arbeit auf besondere Art ergänzen: sie kommen wirklich nur bei völliger Ruhe aus ihrem schützenden Häuschen und sind in ihren ruhigen und bedächtigen Bewegungen ganz wunderbar zu beobachten.
Sie bewohnen bei uns ein großes Terrarium im Haus und zeigen dort ihre vielfältigen Stärken: sie schlafen bspw. gerne kopfüber.
Unsere Schnecken begleiten mich u.a. in Kindergärten und helfen den Kindern dabei, die eigenen Superkräfte zu entdecken.
Artgerechte Tierhaltung + Tierschutz
Unsere tierischen Mitarbeiter meckern, gackern, bellen und rufen ihr unverwechselbares "Iaaah" in die Umgebung.
Unser wichtigster Ansatz ist es, dass es unseren Tieren rundum gut geht. Viele stammen aus dem Tierschutz und haben schwere Zeiten hinter sich. Somit ist es eine Herzensangelegenheit, dass sie bei uns artgerecht leben können. Daher versteht es sich von selbst, dass unsere Tiere sehr durchdacht und nicht täglich eingesetzt werden, damit sie ihre Freude am Kontakt zu unseren BesucherInnen nicht verlieren. Unser Hof hat die Genehmigung nach Paragraph 11 Tierschutzgesetz.
Sie möchten unsere Arbeit unterstützen?
Wir möchten es gerne jedem Menschen mit dem Wunsch ermöglichen, bei uns teilzunehmen. Leider fehlen manchmal die finanziellen Mittel dazu und somit bieten wir einige Projekte ehrenamtlich an.
Vielleicht möchten Sie eine Patenschaft für ein Kind/ eine Familie/ eine Einrichtung übernehmen und somit dazu beitragen, dass gemeinsame Zeit in der kleinen Burderei verbracht werden kann? Dann melden Sie sich gerne.
Wir freuen uns ebenfalls über weitere Unterstützung bspw. bei Bauvorhaben, denn bei uns gibt es immer etwas zu tun.
Aktuell können wir den Traum eines kleinen Häuschens verwirklichen, denn wir haben genügend Spendengelder zusammenbekommen, für die wir an dieser Stelle noch einmal herzlich DANKE sagen möchten. Somit müssen unsere tiergestützten Förderungen (die oft weit im Voraus geplant werden) wetterbedingt nicht ausfallen und wir können zukünftig Kinder mit schwierigen Lebensumständen zu Übernachtungen einladen. Ein weiterer Wunsch ist ein Projekt für schulabsente SchülerInnen, um sie bei der Rückkehr in die Schule zu unterstützen.